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Sonne schützt vor Osteoporose: Solarien verhelfen Ihnen auf angenehme Art zu dem lebensnotwendigen Vitamin D mehr...

Sonne schützt vor Osteoporose

Ungefähr 7 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Osteoporose. Vorwiegend sind es Frauen, bei denen ein gravierender Hormon- und Kalzium-Mangel besteht. Durch geeignete Medikamente kann das Hormon-Defizit ausgeglichen, und dem Kalzium-Mangel mit kalziumreicher Ernährung entgegengewirkt werden.

Allerdings muß man berücksichtigen, daß ein erwachsener Mensch statt der erforderlichen 800 mg im Durchschnitt täglich nur 400 mg Kalzium zu sich nimmt. Während der Wechseljahre liegt der tägliche Bedarf an Kalzium sogar bei 1500 mg. Aber selbst die kalziumreichste Ernährung nutzt nichts, wenn das Blut nicht ausreichend mit Vitamin D angereichert ist, da nur Vitamin D dafür sorgt, daß der Organismus das mit der Nahrung aufgenommene Kalzium auch verwertet. Eine gute Vitamin-D-Versorgung ist demnach die Voraussetzung dafür, daß Kalzium in die Knochenmasse eingebaut werden kann.

Vitamin D kann als Medikament, aber auch in Form von Sonnenstrahlen „verabreicht“ werden. Da Vitamin-D-Tabletten jedoch sehr vorsichtig dosiert werden müssen, damit sie keine toxischen Reaktionen hervorrufen und nicht zu Hyperkalzämie (Überkalkung) führen, sollte man UV-Strahlen bevorzugen. Die Haut verfügt nämlich von Natur aus über die Fähigkeit, unter der Einwirkung der sogenannten UVB-Strahlen das lebenswichtige Vitamin D herzustellen.

Da in den Wintermonaten die UVB-Strahlung in unseren Breiten so schwach ist, daß kaum eine Vitamin-D-Synthese stattfindet, ist es erforderlich, auf künstliche Besonnung zurückzugreifen. Wichtig ist, daß die Solarien nicht nur die bräunende UVA-Strahlung abgeben, sondern auch UVB-Strahlen. Bereits ein sehr kleiner Anteil an UVB-Strahlung ist ausreichend, um die zur Gesunderhaltung notwendigen biochemischen Reaktionen auszulösen.